ShapeShape+ShapeLayer_1module frameworkCombined ShapeIconPage 1module frameworkIconShapeShapeCombined ShapeShape

Vorbildliche Integration durch ehrenamtliche Unterstützung

Hierzu schrieb die Wilhelmshavener Zeitung vom 19.09.2018:

„Was erwartet man, wenn man einen Zugezogenen fragt, was ihm an
Wilhelmshaven am besten gefällt? Der Strand? Das Meer? Nein, Mahmud
Ali aus Syrien antwortet etwas, das einem selbst wohl nicht in den Sinn
gekommen wäre: „Das es hier Gesetze gibt.“

2015 ist die Familie vor dem Krieg in Syrien geflohen. Da die Flucht viel Geld kostete, konnten nicht alle gleichzeitig flüchten.
Somit sind Mahmud, Juan und Yasher als erste in einem kleinen Boot, das nur für 10 Menschen zugelassen war und auf dem sich bis zu 44 Menschen drängten, über die Türkei nach Griechenland gekommen. Von dort ging es über Mazedonien, Serbien, Kroatien, Slovenien und Österreich bis nach Deutschland mit Bussen, Schiffen und manchmal zu Fuß.
In Deutschland waren sie dann in verschiedenen Städten und Camps
untergebracht und landeten schließlich in Halle. Unterstützung bekamen sie von niemandem. Sie verstanden die Sprache nicht, wussten nicht wie die Behörden funktionierten und brauchten immer wieder neue Unterlagen, die sie nicht verstanden.
2016 kam endlich die restliche Familie nach Deutschland und man traf sich in Wilhelmshaven wieder. In der VHS lernte die gesamte Familie Deutsch
und wurden seitdem von einem ehrenamtlichen Behördenbegleiter
betreut. Mahmud und Rashad konnten jeweils in ein Praktikum vermittelt werden, das sie erfolgreich abschlossen und somit am 01.08.2018 eine Lehre zum Dachdecker und zum Straßenbauer beginnen.
Die beiden Kleinen, Mirvan und Yasher, konnten erfolgreich eingeschult werden. Der Vater Sabri, gelernter Elektriker sowie die Mutter Amal, möchten beide unbedingt arbeiten. Sie wollen nicht gerne Geld vom Amt sondern möchten es sich lieber selbst verdienen, meinten sie. Auch die Schwiegertochter Zilan, Frau von Mahmud, möchte gerne arbeiten, sobald ihr Kleiner, neun Monate alt, aus dem Gröbsten heraus ist.
Die gesamte Familie hat sich bei der Freiwilligenagentur in der Marktstraße für das das Ehrenamt „Nachbarschaftshilfe“ angemeldet.
Immer wieder betont die Familie wie dankbar sie ist und in Wilhelmshaven ihre zweite Heimat gefunden zu haben.

Hilfe für Helfende!

Wir kümmern uns auch um die Helfer. Zum Beispiel mit Lauftreffs, kleinen Projekten und allem was gewünscht wird.
Netzwerk Nachbarschaftshilfe
Das Netzwerk Nachbarschaftshilfe ist eine, von der Freiwilligenagentur, gegründete Initiative von Wilhelmshavener Bürgerinnen und Bürger, die sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen dieser Stadt, im Bedarfsfall, Nachbarschaftshilfe zu leisten.

weiter

Können wir Ihnen helfen ?

Projekte.

Was wir für Ehrenamtliche tun.